ferment Bildband 2019

Grenzen überwinden

 

Nie wird so deutlich wie in diesen Jahren, dass Grenzüberschreitungen Horizonterweiterungen sind, was Wille und Energie erfordert, aber auch Freude auslöst.

Anton Ladner, Chefredaktor

Es gehört zum Menschsein, immer wieder Grenzen zu überwinden. Schon das erste Lebensjahr ist davon geprägt: auf den eigenen Füsschen stehen, die ersten Schritte wagen, hinfallen, weiter versuchen. Später dann die ersten Worte. In den frühen Kinderjahren werden diese Grenzüberschreitungen gefeiert. Der erste Schultag, die erste Prüfung, der erste Aufsatz. Nie wird so deutlich wie in diesen Jahren, dass Grenzüberschreitungen Horizonterweiterungen sind, was Wille und Energie erfordert, aber auch Freude auslöst. Später werden die Grenzüberwindungen schwieriger: die Partnerwahl, eine Hochzeit, die vor allem bei Männern Ängste auslöst, eine Elternschaft, die eigene Interessen in den Hintergrund drängt, weil das Kindeswohl im Mittelpunkt steht. Dann folgen die Herausforderungen der Erziehung, die dazu zwingen, so manche eigene und fremdbestimmte Grenze zu überwinden. Aber auch wer sich nicht für eine Ehe und für eine Elternschaft entscheidet, ist umgeben von Grenzen, die es immer wieder zu überwinden gilt. Das gehört zum Menschsein.

Der Bildband thematisiert Grenzen und deren Überwindung aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Mit Ostern wurde für die Christenheit die grösste Grenze überwunden: Jesus setzte mit seiner Auferstehung der Endlichkeit ein Ende. Der Tod ist nur noch eine Grenzüberwindung zu einer anderen Form der Existenz. Die Grabeskirche in Jerusalem, die wir in Text und Bild präsentieren, ist ein Symbol dafür.

Menschen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben, schildern dieses Erlebnis als einen Übergang voller Harmonie, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Bis heute haben die Naturwissenschaften darauf keine Antwort – im Gegensatz zur Schweizer Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, über die wir berichten.

Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989, mit dieser Öffnung zwischen Ost und West, fand der Kalte Krieg ein Ende und viele Völker konnten zu ihrer Selbstbestimmung zurückkehren. Dennoch bestehen heute wieder mehr Mauern und Zäune als damals, weil die Politik keine Lösungen findet. Wir zeigen eindrucksvolle Bilder.

Der Intuition vertrauen und einfach wagen, ist der beste Weg, Grenzen zu überwinden. Der heilige Josef erweist sich dafür als gute Orientierungshilfe. Er hat als Mann, Ehemann und Vater Grenzen hinter sich gelassen. Ein beeindruckender Text mit kunstvollen Bildern.

Tiere und Pflanzen halten sich derweil nicht immer an die Theorie des Darwinismus wie faszinierende Beispiele dokumentieren, die Staunen auslösen – wir zeigen Bilder, bei denen man gerne zwei- oder mehrmals hinsieht.

Das Unmögliche denken, wie vor über 500 Jahren Leonardo da Vinci mit seinen Flugkörper-Konstruktionen, ist für Grenzüberwindungen hilfreich. 264 Jahre später hoben nämlich die Brüder de Montgolfier tatsächlich in die Luft ab. Und auch im modernen Sakralbau wurden da und dort die Grenzen des Üblichen mit erstaunlichen Resultaten überwunden, was dem Kirchenbau zu einem neuen Platz in der Gesellschaft verhilft.

Sicher wird Sie mindestens eines oder gleich mehrere der reich bebilderten Themen inspirieren, in Ihrem Leben einmal mehr die eine oder andere Grenze zu überwinden. Sie werden sehen – es bereitet immer noch Freude.

Anton Ladner

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